Die Elfte Plage

Einst kamen die Wörter

wie die Fliegen

Die erbetene Plage die

nicht erhofft, doch trotz allem

das Land voller Früchte befreite und die

trügerische volle Ernte

gänzlich auffraß

endlich leerte.

Und die Zerstörung und die Öde erst

den Platz für Neues schaffte

Neue Triebe, neue Liebe

So ist ohne Fliegen, ohne Plagen, ohne Leiden

das Einzige, was auf dem Felde bleibt

Die Ruhe nur, in der wir ewig leise leiden

Unendlich gleiche Kost, die immer schmeckt

uns immer spendet Kraft

Für Alltag, der uns einverleibt

doch spür ich dass die Frucht Gemütlichkeit

am Ende meinen Appetit vertreibt.

3 - 21_10_17 Plage

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